Fußball-B-Ligist will nicht wieder um den Klassenerhalt zittern. Die Fitness war in der vergangenen Saison das Manko. 

Sieben Spieltage vor Ende der vergangenen Saison hat Pascal Tepass beim SV Ginderich den Trainerposten von Frank Griesdorn übernommen. Der 35-Jährige war bis dahin noch Kicker beim Fußball-B-Ligisten. Jetzt will er sich voll auf die Arbeit an der Seitenlinie konzentrieren. Die sportliche Talfahrt in der vergangenen Saison konnte Tepass auch nicht mehr wirklich stoppen. Jedoch schaffte der SV Ginderich am letzten Spieltag als Viertletzter den Klassenerhalt. "Der war eher glücklich", gibt Tepass zu. So eine Spielzeit wollen er und seine Schützlinge nicht noch einmal erleben.

Pascal Tepass ist davon überzeugt, dass die Mannschaft zu weitaus mehr in der Lage ist, als nur um die Klassenzugehörigkeit zu kämpfen. Eines der größten Probleme in der zurückliegenden Spielzeit war die mangelnde Fitness. "Wir hatten oft Partien, in denen ein Großteil der Mannschaft nach 70 Minuten platt war", so der Coach. Deshalb hat er in der Vorbereitung großen Wert auf Konditionstraining gelegt. Dies ist bei den meisten Spielern zwar unbeliebt. Die Trainingsbeteiligung stimmte dennoch. Das war nicht immer so. Mit der Einstellung seiner Schützlinge kann Tepass jetzt zufrieden.

Personell hat sich beim SV Ginderich einiges getan. Christopher Griesdorn und Benedikt Griesdorn gingen zusammen mit ihrem Vater Frank Griesdorn zum C-Ligisten SV Menzelen. Adrian Conejos, Jonatan Martinez, Andreas Bendzmer, Sebastian Fritzen, Lukas Kroll und Andre Theißen folgten dem Trio. Jens Biefang und Christoph Staymann beendeten ihre Laufbahn vorerst. David Maksimovic und Osman Demir wechselten zu Wesel Anadolu Spor. "Es haben uns Spieler verlassen, die für das Mannschaftsgefüge wichtig waren", so Tepass. 

Sportlich verschlechtert habe sein Team sich allerdings nicht. Denn es gab auch Zugänge. Marcel Mädrich wurde reaktiviert. Sein Bruder Andre Mädrich und Tristan Berkels kamen wie auch die aus der A-Jugend stammenden Aaron Lohmann und Fabian Hovestadt vom Nachbarn SV Menzelen. Felix Nikulka wechselte vom SV Büderich, Marcel Drißen vom SuS Wesel-Nord zum SVG.

Mit der neu formierten Mannschaft will Tepass eine Saison spielen, in der man nicht bis zum Schluss um den Klassenerhalt bangen muss. "Wenn wir die Ruhe beibehalten, die mittlerweile eingekehrt ist, können wir das schaffen", sagt der ehemalige Spieler, der sich selbst nur noch einsetzen möchte, wenn beim B-Ligisten Not am Mann sein sollte.

Der Kader - Tor: Tim Florian, Moritz Große-Holtforth, Christopher Lens. Abwehr: Tom Kästner, Christopher Höppner, Andre Mädrich (SV Menzelen), Marcel Mädrich (reaktiviert), Mario Lohmann, Pascal Tepass, Dominik Friedrichs, Johannes Quernhorst, Andre Brinkhoff, Philipp Mörsen, Henrik Dams, Tim Röttger, Julian Scholten. Mittelfeld: Fabian Schöbel, Markus Theußen, Oliver Heisterkamp, Tristan Berkels (SV Menzelen), Marcel Drißen (SuS Nord), Yannick Kerkmann, Aaron Lohmann (SV Menzelen Jugend), Peter Wenten, Jonas Goßens, Lars Vink, Jan-Philipp Berkels, Mahsum Göktas, Rouven Berkels, Bastian Peckel. Angriff: Manuel Scholten, Christian Burmann, Fabian Hovestadt (SV Menzelen Jugend), Felix Nikulka (SV Büderich), Marvin Ruberg, Lukas Bothen.

(fp)

Quelle: RP

Am 07.08. spielt die Erste Mannschaft im Kreispokal bei Concordia Ossenberg. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Sportplatz Ossenberg, Schlossstraße.

Ein perfekter Abschluss der Fußballstadtmeisterschaften. Der SV Rheinkraft Ginderich hat sich als Ausrichter hervorragend präsentiert. Vielen Dank an allen Helfern, Sponsoren und Kuchenspendern.

 

Wesel. Weseler Fußball-Stadtmeisterschaft: Der Bezirksligist gewinnt das Finale in Ginderich gegen den B-Ligisten GW Flüren deutlich mit 6:0. Bei der Siegerehrung fehlt der Wanderpokal, weil Titelverteidiger PSV ihn nicht zurückgegeben hat. Von Joachim Schwenk 

Der Sieger stand mit leeren Händen da. Bezirksligist SV Bislich konnte gestern nach seinem souveränen 6:0 (3:0)-Erfolg im Finale der Fußball-Stadtmeisterschaft gegen GW Flüren den Wanderpokal nicht in die Höhe stemmen. Denn Titelverteidiger PSV Wesel hatte nicht daran gedacht, die Trophäe rechtzeitig beim Veranstalter abzugeben. Deshalb muss dem SV Bislich der Pokal später überreicht werden.

Der PSV verspielte damit weiteren Kredit in der Weseler Fußball-Szene, nachdem er schon darauf verzichtet hatte, die erste Mannschaft zum Turnier auf dem Rasenplatz am Papenweg zu schicken. Das Landesliga-Team bestritt stattdessen auf eigener Anlage Testpartien gegen den Oberligisten KFC Uerdingen (Mittwoch) und gegen den Westfalenligisten SV Schermbeck (gestern)- parallel gingen bei den Titelkämpfen beim SV Ginderich ebenfalls Begegnungen über die Bühne.

"Das Verhalten des PSV Wesel ist unsportlich. Darüber werden wir noch reden müssen", sagte Walter Großmann, stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbandes Wesel, bei der Siegerehrung. Auch Georg Lörcks, Vorsitzender des Ausrichters, übte Kritik an der Nummer eins im Weseler Fußball. "Es hat uns garantiert einige Zuschauer und damit wichtige Einnahmen gekostet, dass der PSV zeitgleich Spiele gegen attraktive Gegner ausgetragen hat", sagte der Gindericher Clubchef, der ansonsten mit dem Verlauf der Titelkämpfe "sehr zufrieden" war.

Enttäuschung herrschte bei der Siegerehrung auch beim Bislicher Kapitän Sabri Bulut. "Ich hätte den Pokal schon gerne in die Höhe gereckt. Es ist traurig, dass ich das nicht konnte", sagte Bulut, dessen Mannschaft bei den Titelkämpfen in Abwesenheit des ranghöchsten Clubs ihre Favoritenrolle souverän bestätigt hatte. Der Bezirksliga-Aufsteiger wurde gestern beim 6:0-Erfolg im Finale gegen GW Flüren ebenso nicht gefordert, wie beim 5:0 im Viertelfinale gegen den SV Ginderich und beim 6:1 in der Vorschlussrunde gegen Viktoria Wesel. 

GW Flüren besaß gestern vor 250 Zuschauern im Endspiel zwar in der zweiten Minute durch Mirco Becker die erste Gelegenheit der Begegnung. Doch der Favorit sorgte anschließend schnell für klare Verhältnisse. Sabri Bulut verwandelte in der fünften Minute einen an Hasan Hamzaoglu verursachten Foulelfmeter zur Führung. Marvin Prietzel erhöhte nur 300 Sekunden später auf 2:0. Ein Eigentor von Daniel Gühnemann (44.) sowie Treffer von Kai Sprenger (53., 89.) und Mike Pöpperling (80.) stellten den Endstand her. Der SV Bislich vergab wenigstens ein halbes Dutzend weiterer guter Möglichkeiten. GWF hatte ebenfalls seine Chancen - die beste ließ Christopher Peglow (86.) aus.

Der Bislicher Trainer Dennis Lindemann war nicht ganz zufrieden mit der Vorstellung seiner Kicker. "In der Offensive lief es. Doch defensiv haben wir nicht so gut gearbeitet. Das müssen wir verbessern", sagte Lindemann. Sein Gegenüber Roger Wagner zog ein positives Fazit. "Wir haben gegen einen Gegner, der zwei Klassen höher spielt, ganz gut mitgehalten. Ich bin jedenfalls zufrieden", stellte der Coach von GW Flüren fest.

SV Bislich: Sextro - M. Pöpperling, Kodak, T. Wissing, Hußmann (46. Pabel), Sprenger, Bulut, Prietzel, Weinkath, Beenen (46. I. Hamzaoglu), H. Hamzaoglu. GW Flüren: Winkin - Gühnemann, Imhoff (65. Weidner), Kilic, Storm, Görtzen, Zimmermann, Peglow, Wagner, Kanning (35. Özel), Becker.

Quelle: RP

Wesel. Viktoria Wesel sicherte sich gestern durch einen 4:3 (4:1)-Erfolg gegen den SV Büderich den dritten Platz bei der Fußball-Stadtmeisterschaft. Die Viktoria sah im Duell der B-Ligisten zur Pause angesichts einer komfortablen Drei-Tore-Führung schon wie der sichere Sieger aus. Doch der SV Büderich, der erst kurz vor der Partie von einem Trainingslager im Sauerland zurückkehrte, in das er am Freitagabend nach seiner 1:3-Niederlage im Halbfinale gegen GW Flüren gestartet war, steigerte sich nach dem Wechsel. Die Mannschaft von Trainer Stefan Tebbe besaß Chancen genug zur Wende. Doch sie kam durch die Treffer von Jan Busch (50.) und Pascal Rusch (60.) nur noch auf ein Tor heran. 

Daniel van Husen hatte den SV Büderich in der 20. Minute in Führung gebracht. Die Viktoria drehte mit vier Toren innerhalb von 23 Minute das Blatt. Dzenan Guso (22.) Dimitrios Stathoulidis (32.), Jörn Tissen (42.), der später wegen Meckerns die Rote Karte (75.) sah, und Christoph Wolters (44.) trafen.

"Meine Mannschaft hat eine gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr konsequent genug agiert. Doch wir sind auf einem guten Weg", sagte Viktoria-Trainer Elvis Music. Der Büdericher Coach Stefan Tebbe lobte den Kampfgeist seines Personals. "Die Spieler hatten nach einem anstrengenden Trainingslager schwere Beine. Trotzdem haben sie auch nach dem klaren Rückstand nicht aufgegeben", stellte Tebbe fest. Er hatte nicht damit gerechnet, dass seine Mannschaft das Viertelfinale gegen den dann nur mit dem zweiten Team angetretenen Titelverteidiger PSV, das 1:0 gewonnen wurde, überstehen würde. Deshalb hatte Tebbe das Trainingslager angesetzt.

Viktoria Wesel: Grieger - van Dillen, Guso, Hamzaoglu, Balhas, Stathoulidis (46. Zekic), Packolli, Tissen, Berge, Fischl (60. Sitarevic), Wolters. SV Büderich: Hebbering - Frings (46. Lenz), D. van Husen, Friedhoff, Busch, Ploch, Tebbe, Dörken, Ströter (65. M. van Husen), Rusch, Satzinger.

(josch)
Quelle: RP

Wesel. Das Team holt den Titel bei den zweiten Mannschaften.  

Der PSV Wesel III ist Nachfolger der eigenen Reserve-Mannschaft als Weseler Fußball-Stadtmeister der zweiten Teams. Auf der Anlage des ausrichtenden SV Ginderich musste beim Turnier am Samstag zur Entscheidung allerdings ein Elfmeterschießen her. Dabei setzte sich der PSV III im Endspiel mit 6:5 (0:0) gegen Viktoria Wesel II durch.

Großes Pech hatte Timo Theißen, Schlussmann des SV Bislich II, in der zweiten Begegnung des Tages. Beim 0:0 gegen Viktoria Wesel II prallte der Torhüter mit einem Angreifer des Gegners zusammen. Theißen verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Der herbeigerufene Krankenwagen brachte ihn ins Hospital. Dort wurden eine angebrochene Nase und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Außerdem musste Theißens Oberlippe genäht werden. Der Bislicher musste zur Beobachtung eine Nacht im Krankenhaus verbringen.

Der dritte Rang bei den Titelkämpfen ging an den SV Bislich II. Er behielt in der Partie um Platz drei gegen den Weseler SV II mit 2:0 die Oberhand. "Es gab zwar ein paar Platzverweise, aber alles ist im normalen Rahmen geblieben", sagte Georg Lörcks, Vorsitzender des ausrichtenden SV Ginderich, nach dem Turnier.

(R.P.)
Quelle: RP
Griesdorns Treffer reicht nicht zum Sieg gegen Vynen-Marienbaum
 
Der SV Ginderich verpasste es am Freitagabend, sich an die Tabellenspitze der Gruppe Moers zu setzen. Die Gäste stehen nun punktgleich mit Spitzenreiter GSV Moers auf Platz vier.
"Das Spiel hatte ein sehr hohes Niveau. Beide Mannschaften haben sich gute Chancen herausgespielt. Deswegen geht das Unentschieden am Ende auch in Ordnung", sagte der Gindericher Coach Frank Griesdorn.

Seine Mannschaft war durch Benedikt Griesdorn in der Anfangsphase in Führung gegangen (16.), kassierte den Ausgleich aber noch vor der Pause (34.).

Quelle: RP

Peter Wenten erzielt für Ginderich das Tor des Tages
 

In der Gruppe Moers gelang dem SV Ginderich ein glücklicher Sieg. Das Tor des Tages erzielte Peter Wenten acht Minuten nach dem Wiederanpfiff. "Eigentlich war es nicht unser Spiel. Wir haben den Gegner, der zahlreiche Chancen ausgelassen hat, aber am Ende mit unserem Tor bestraft. Es war ein schwer erkämpfter und glücklicher Sieg", stellte SVG-Trainer Frank Griesdorn fest.

Quelle: RP
Kurioser Spielverlauf führt zum ersten Dreier der Saison
 
In der Gruppe Moers gewann der SV Ginderich eine turbulente Partie bei der DJK Lintfort. "Das war heftig", sagte SVG-Trainer Frank Griesdorn über den Spielverlauf.
Der Gast kam nach den Rückständen zum 0:1 (3.) und 1:2 (10.) jeweils zurück. Angelo Boxbücher machte das 1:1 (4.), beim 2:2 profitierten die Gindericher von einem Eigentor der DJK (16.).

Christian Burmann erzielte das 3:2 für den SVG (20.), ehe Lintfort erneut traf (28). Nach der Pause verwandelte Mike Pöpperling einen an Christian Burmann verursachten Foulelfmeter zum 4:3 (47.).
Peter Wenten markierte das 5:3 (66.). Der DJK gelang kurz vor dem Ende nur noch der Anschlusstreffer (85.). "Die Mannschaft hat die ganze Zeit fest an sicht geglaubt", freute sich Frank Griesdorn.
Quelle: RP

 

Das Team des SV Ginderich (hinten, von links): Vorsitzender Georg Lörcks, Trainer Frank Griesdorn, Lars Vink, Yannick Kerkmann, Pascal Tepass, Peter Werten, David Maksimovicz, Christoph Staymann, Betreuer Michael Vogt, Betreuerin Bärbel Schulz; (Mitte, von links): Co-Trainer Alexander Wisniewski, Hendrik Dams, Jonas Gossens, Christian Burmann, Mario Lohmann, Stephan Grams, Tim Pöpperling, Lukas Kroll, Philipp Pähler; (vorne, von links): Marcel Drißen, Dominik Friedrichs, Tim Florian, Sebastian Fritzen, Benedikt Griesdorn und Fabian Schöbel FOTO: Karolina Warkentin

 

 

Wesel. Fußball-B-Ligist will in der kommenden Saison deutlich offensiver spielen. Trainer Frank Griesdorn peilt mit seiner Mannschaft die Plätze drei bis fünf an. "Das ist das homogenste Team, seitdem ich hier bin", sagt der 51-Jährige. Von Andreas Nohlen

 

 

Den Resultaten der letzten beiden Auftritte nach zu urteilen, könnte man auf die Idee kommen, beim SV Ginderich brenne der Baum bereits im August. Doch das Gegenteil sei der Fall, versichert der ins vierte Jahr als Trainer gehende Frank Griesdorn. "Das ist das homogenste Team, seitdem ich hier bin - das Aufstiegsjahr eingeschlossen", sagt der Coach.

 

0:14 hieß es bei der Stadtmeisterschaft gegen den Landesligisten PSV Wesel, 3:13 im Kreispokal gegen den Bezirksligisten Fichte Lintfort. Ergebnisse, die bis zum Sonntag (13 Uhr) zum Start der neuen Saison in der Fußball-Kreisliga B bei der DJK Lintfort aus den Köpfen der Kicker sein müssen. "Diese Spiele waren auch aufgrund der personellen Situation kein Maßstab. Wir haben am Dienstag beim Training noch einmal darüber gesprochen. Der Teamgeist ist absolut intakt", versichert Griesdorn.

Das erste Saisonziel, wieder eine richtige Mannschaft zu werden, sieht der Coach nicht nur wegen des erfolgreichen Trainingslagers am Möhnesee unter dem Motto "One Team" bereits als erreicht an. Und in der Tat muss man anerkennen, dass sich die Linksrheiner bei ihrer deftigen Niederlage gegen den PSV nicht untereinander anmotzten, sondern sich immer wieder aufmunterten. Das nächste Ziel des Trainers heißt offensiverer Fußball. "Wir wollen das Heft mehr in die Hand nehmen und nicht nur auf Fehler des Gegners warten. Uns ist das Risiko einer höheren eigenen Fehlerquote aber natürlich bewusst. Wir werden sehen, wie gut wir damit fahren", sagt Frank Griesdorn.

 

Mike Pöpperling (TuS Drevenack), Kevin Krebs (SuS Wesel-Nord) und Tristan Berkels (Ziel unbekannt) haben den Club verlassen. Eine mögliche Kopfballschwäche in der Innenverteidigung könnte Neuzugang David Maksimowicz (SuS Wesel-Nord) beheben. Michael Koenders kommt vom SV Büderich, hatte zuletzt aber eine Pause eingelegt. Er will es nun beim SVG noch einmal wissen. Aus der eigenen Reserve stoßen Lars Vink, Peter Kalbfleisch, Stephan Grams und Christoph Staymann hinzu. Nach einem Jahr Pause vom Fußball am Niederrhein schließt sich Jonas Gossens wieder seinem Jugendclub an. Vorzeitig zum Senior erklärt wird Yannick Kerkmann, auf den Frank Griesdorn große Stücke hält. "Er ist in der Offensive gesetzt und als echter Gindericher Junge auch menschlich ein Gewinn für Mannschaft und Verein."

Das sind auch weiterhin die bereits in der vergangenen Saison dazugestoßenen Spanier Adrian Conejos und Jonatan Torrente Martinez, die im Rahmen eines Förderprogramms nach Deutschland kamen. "Sie haben den Sprachtest bestanden und beginnen demnächst eine Ausbildung in Duisburg", freut sich der Coach über Verstärkung auf dem Platz und Unterhaltung bei den Fahrten zum Training. "Sie sind mit ihrem sonnigen Gemüt eine Bereicherung und können Fußball spielen. Bei mir im Auto wird aber weiterhin nur Deutsch gesprochen."

Die erwähnten Entwicklungen sind dem 51-Jährigen wichtiger als die Tabelle. Dennoch gibt es auch konkrete sportliche Ziele. "Ein einstelliger Tabellenplatz sollte es schon sein. Mit Platz drei bis fünf wäre ich sehr zufrieden. Für den Aufstieg werden wir noch nicht in Frage kommen. Dafür muss man wohl den TuS Rheinberg und die beiden Absteiger aus Budberg und Moers auf dem Zettel haben", sagt Frank Griesdorn.

Quelle: RP